Samstag, 25. Juni, 16.00 Uhr
Jüdisches Museum Berlin
Großer Saal, 2. OG
Triophilia – Bern, Brody, and Rodach
Alan Bern Akkordeon, Melodica Paul Brody Trompete
Michael Rodach Gitarre
Musik, wie sie so wohl nur in Berlin oder New York entsteht: Traurig schöne und ausgelassen wilde Themen, die man mitunter glaubt aus der Erinnerung heraus zu kennen, werden von diesem Trio nuancenreich in den Fluss der Improvisation versetzt. Was entsteht, ist Kammermusik einer neuen Art, die sich nicht auf einen Stilbegriff festlegen lässt. Die ungewöhnliche Instrumentalbesetzung erweist sich als klanglich reizvoll und aufgrund des Zusammenspiels dreier unterschiedlicher, aber mit Sympathie einander zugeneigter Charaktere als emotional stimmig; Triophilia. Alan Bern stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Berlin. Zu den von ihm geleiteten Bands zählen "Brave Old World", "Diaspora Redux" und "The Other Europeans". Mit seinen musikalischen Aktivitäten und seiner Lehrtätigkeit hat Alan Bern wesentlich zur Renaissance der jiddischen Musik und zum Klezmer-Revival beigetragen. Er spielte u. a. mit der "Klezmer Conservatory Band", Andy Statman sowie den "Klezmatics" und ist Programm-Direktor des Yiddish Summer Weimar. Paul Brody stammt aus San Francisco und lebt seit Mitte der neunziger Jahre in Berlin. Er profilierte sich mit Bands wie dem "DetoNation Orchestra", dem Quartett "Tango Toy" und "Sadawi". Michael Rodach schreibt Musik für Filme, Hörspiele, Theater- und Tanztheaterproduktionen. Zu seinen Platteneinspielungen zählen mehrere Soloalben und eine CD mit David Moss.

