Donnerstag, 23. Juni, 20.00 Uhr
Songs & soundscapes
Efrat Alony / Oliver Leicht / Frank Wingold
Survivor's Lament
Elliott Sharp / Christian Brückner
Charms of the Night Sky
Dave Douglas / Mark Feldman /
Guy Klucevsek / Greg Cohen
Freitag, 24. Juni, 20.00 Uhr
Two Voices in the desert
Perry Robinson / Burton Greene
O Little town of east New York
Shelley Hirsch
Avishai Cohen “Seven Seas”
Avishai Cohen / Omri Mor / Amir Bresler
Samstag, 25. Juni, 16.00 Uhr
Jazz & Jewish Culture - Talk
Triophilia - Bern, Brody, AND Rodach

Alan Bern / Paul Brody / Michael Rodach
Samstag, 25. Juni, 20.00 Uhr
PianoPercussion
Anat Fort / Zohar Fresco
A Canticle For Roy
David Moss
Don Byron Plays
the Music of mickey Katz
Sonntag, 26. Juni, 11.00 Uhr
Jazz in the garden
Paul Brody's Sadawi
Sonntag, 26. Juni, 20.00 Uhr
David Krakauer & The Madness
Orchestra Play John Zorn,
Traditionals & Originals

Freitag, 24. Juni, 20.00 Uhr
Glashof - Jüdisches Museum Berlin
Avishai Cohen
"Seven Seas"
Avishai Cohen Kontrabass, Gesang
Omri Mor Piano
Amir Bresler Schlagzeug

Seiner Musik wohnt mitunter eine hymnische Liedhaftigkeit inne. Zugleich entwickelte er eine Musiksprache, in der Klang und Rhythmus komplex miteinander verwoben werden. Im Trioformat mit Piano und Schlagzeug hat der Bassist Avishai Cohen das ihm entsprechende Medium gefunden. Der heute herausragende Musiker der israelischen Jazzszene ist in einem großen biographischen Bogen zu den Roots zurückgekehrt, die er nun mit neuer Vitalität aufsprießen lässt. Aufgewachsen im Kibbutz Kabri im Norden Israels, ließ er sich zunächst von der Musik eines Jaco Pastorius inspirieren. Später wechselte er zum Kontrabass und ging nach New York, wo er mit Danilo Pérez und von 1996 an im Sextett "Origin" wie auch im Trio mit Chick Corea spielte. Im Jahr 2004 kehrte Avishai Cohen nach Israel zurück. Mit seinem eigenen Trio entwirft er magische Klanglandschaften, in denen die ganze Vielfalt einer an kulturellen Traditionen und Einflüssen reichen und in der Musik grenzenlosen Region zum Ausdruck kommt.
Vorverkauf








Ergänzend zu seinem virtuosen und beseelten Spiel auf dem Kontrabass hat Avishai Cohen in den letzten Jahren überdies dem vokalen Ausdruck Raum gegeben, wobei er auch auf Hebräisch und Ladino singt. Sephardische und orientalische Klänge finden zueinander im Fluss des Jazz. Unüberhörbar ist die seit der Heimkehr nach Israel nicht mehr zurückgenommene, sondern bewusst in den Mittelpunkt gerückte Originalität und Emotionalität dieser Musik.