Donnerstag, 23. Juni, 20.00 Uhr
Songs & soundscapes
Efrat Alony / Oliver Leicht / Frank Wingold
Survivor's Lament
Elliott Sharp / Christian Brückner
Charms of the Night Sky
Dave Douglas / Mark Feldman /
Guy Klucevsek / Greg Cohen
Freitag, 24. Juni, 20.00 Uhr
Two Voices in the desert
Perry Robinson / Burton Greene
O Little town of east New York
Shelley Hirsch
Avishai Cohen “Seven Seas”
Avishai Cohen / Omri Mor / Amir Bresler
Samstag, 25. Juni, 16.00 Uhr
Jazz & Jewish Culture - Talk
Triophilia - Bern, Brody, AND Rodach

Alan Bern / Paul Brody / Michael Rodach
Samstag, 25. Juni, 20.00 Uhr
PianoPercussion
Anat Fort / Zohar Fresco
A Canticle For Roy
David Moss
Don Byron Plays
the Music of mickey Katz
Sonntag, 26. Juni, 11.00 Uhr
Jazz in the garden
Paul Brody's Sadawi
Sonntag, 26. Juni, 20.00 Uhr
David Krakauer & The Madness
Orchestra Play John Zorn,
Traditionals & Originals

Freitag, 24. Juni, 20.00 Uhr
Glashof - Jüdisches Museum Berlin
Two Voices in the Desert
Perry Robinson Klarinette
Burton Greene Piano

Sie kennen und schätzen einander seit rund einem halben Jahrhundert, haben in unzähligen Bands gemeinsam gespielt. Und sie waren beide Pioniere der New Yorker Free-Jazz-Szene der sechziger Jahre: der Klarinettist Perry Robinson und der Pianist Burton Greene. Perry Robinson spielte mit Musikern wie Bill Dixon, Archie Shepp und Sunny Murray sowie in dem von Charlie Haden geleiteten Liberation Music Orchestra. Anfang der siebziger Jahre begann er eine langjährige Zusammenarbeit mit Gunter Hampel. Burton Greene war in New York gemeinsam mit Alan Silva, Marion Brown, Albert Ayler und Sam Rivers zu hören. Er zählte zu den Gründungsmitgliedern der um Bill Dixon und Cecil Taylor gescharten Jazz Composers Guild.
Vorverkauf






Ende der sechziger Jahre ging Burton Greene zunächst nach Asien und ließ sich dann in Amsterdam nieder. Seither spielte er u. a. mit John Tchicai, Archie Shepp, Anthony Braxton, Willem Breuker und Han Bennink. In den achtziger Jahren begann sich Burton Greene aus der Sicht des Jazzinnovators mit der Klezmer-Tradition zu befassen. Auf diese Weise sind Gruppen wie "Klezmokum" und "Klez-Edge" entstanden, in denen auch Perry Robinson mitwirkte. Für John Zorns Tzadik-Label nahmen Perry Robinson und Burton Greene 2008 das Album "Two Voices in the Desert" auf.